Energiesparen mit neuer Wohnqualität!

Mit Frühlingsbeginn wurde die energetische Sanierung im Bauerberg 27-31
und in der O`Swaldstraße 2-4 abgeschlossen.

Knapp ein Jahr haben die Bauarbeiten am Bauerberg im Hamburger Stadtteil Horn gedauert. Vorrangiges Ziel der Sanierung war es, zukünftig Wärmeenergie einzusparen. Gleichzeitig bot es sich an, den großzügigen und ruhig gelegenen Innenhof des Quartiers für die Mieterinnen und Mieter aufzuwerten und nutzbar zu machen. Eine besondere Herausforderung des Projekts war die Logistik. Das
Wohnhaus mit 58 Wohnungen besitzt keine Zufahrt zum Innenhof. Daher wurden Schutt und Baumaterialien durch die Treppenhäuser transportiert. Ein Kran hob die Balkonelemente über das Dach in den Innenhof.

Mit der Dämmung der Innenhoffassade wurden auch sämtliche Türen und Fenster ausgetauscht. Dabei arbeiteten die Mieterinnen und Mieter Hand in Hand mit den Handwerksbetrieben. Individuelle Termine
wurden vereinbart, Möbel beiseite gerückt, teilweise die Küchen ausgeräumt und ein Staubschutz installiert. Denn für die neuen Balkontüren und bodentiefen Fenster mussten die Brüstungsbereiche unterhalb der alten Fenster abgebrochen und die Heizkörper umgesetzt werden. Dank der großen Hilfsbereitschaft der Bewohner und der vorausschauenden Planung durch die STÜVEN Bauplanung + Bauberatung GmbH verliefen die Bauarbeiten reibungslos.                                                                                                                                                                                                                                                          

Während der Bauzeit wurden auch die Coronamaßnahmen umgesetzt. Um Hygienevorkehrungen und Abstände in den Wohnungen und Treppenhäusern sicherzustellen, wurden die Handwerksbetriebe hintereinander einbestellt. Nach der Montage der zwischen drei und vier Quadratmeter großen Vorstellbalkone und dem Abschluss der Fassadenarbeiten startete im März die Gartengestaltung. Hierbei lag ein besonderes Augenmerk darauf, wie der grüne und ruhige Innenhof von den Mieterinnen und Mietern genutzt werden kann. Zunächst wurde die vorhandene Bepflanzung zurückgeschnitten und mit neuen Pflanzen ergänzt. Aus Granitstelen wurde eine geschwungene, kniehohe Mauer errichtet, die den Rasen zu einer höher gelegenen Pflanzfläche abgrenzt und gleichzeitig als Sitzgelegenheit dient. Die neue Pflanzfläche wurde eigens für Hausbewohner angelegt. Auf Wunsch erhalten interessierte Mieterinnen und Mieter einen Beetabschnitt, den sie selbst bepflanzen und pflegen können. Außerdem wurde im Schutz einer Buchenhecke ein Sitzbereich angelegt, zum In-der-Sonne-Sitzen, zum Lesen oder für einen nachbarschaftlichen Klönschnack.

Auch an den zur Straße gelegenen Außenanlagen wurden Veränderungen vorgenommen. Ein neuer Müllstandplatz vor dem Wohnhaus ersetzt den Müllraum im Keller, der jetzt als Fahrradabstellraum genutzt werden kann. Zusätzliche Fahrradstellplätze wurden vor den Hauseingängen geschaffen, die Wege erneuert und der Vorgarten neu bepflanzt. Wenn in den kommenden Wochen die Pflanzen und der Rasen angewachsen sind, wird die Wohnanlage einen freundlichen und ansprechenden Gesamteindruck machen. Das Projekt mit einer Gesamtinvestition von rund einer Million Euro hat gezeigt, dass sich das Nützliche sehr gut mit dem Angenehmen verbinden lässt: Energie wird gespart und gleichzeitig die Wohnqualität verbessert.

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Bei der Planung und Ausführung der Sanierung begleitete uns das Ingenieurbüro Stüven GmbH bauplanung + beratung